Wie viel Futter braucht eine Katze? Die richtige Menge
Wie viel Futter braucht eine Katze eigentlich wirklich? Diese Frage stellt sich fast jeder Katzenhalter irgendwann – meistens dann, wenn die Katze entweder ständig am Napf steht oder auf der Waage plötzlich mehr anzeigt als noch letztes Jahr.
Die kurze Antwort: Es hängt vom Gewicht, vom Alter und vom Lebensstil deiner Katze ab. Die längere Antwort bekommst du jetzt, inklusive Tabelle zum Nachschlagen.
Die Faustregel für die Futtermenge
Eine ausgewachsene, normalgewichtige Katze braucht pro Tag etwa 50 bis 60 Kilokalorien pro Kilogramm Körpergewicht.
Bei hochwertigem Nassfutter mit hohem Fleischanteil liegt der Energiegehalt meist bei rund 80 bis 100 Kilokalorien pro 100 Gramm. Daraus ergibt sich eine praktische Faustregel:
Etwa 50 bis 60 Gramm Nassfutter pro Kilogramm Körpergewicht und Tag.
Eine vier Kilogramm schwere Katze liegt damit bei ungefähr 200 bis 240 Gramm täglich.
Futtermenge nach Gewicht – Tabelle
| Gewicht der Katze | Nassfutter pro Tag |
|---|---|
| 3 kg | ca. 150 – 180 g |
| 4 kg | ca. 200 – 240 g |
| 5 kg | ca. 250 – 300 g |
| 6 kg | ca. 290 – 350 g |
| 7 kg | ca. 330 – 400 g |
Diese Werte sind Richtwerte für erwachsene Katzen mit normaler Aktivität. Der genaue Bedarf steht immer auf der Verpackung des jeweiligen Futters, weil der Energiegehalt von Sorte zu Sorte unterschiedlich ist.
Diese Faktoren verändern den Futterbedarf
Alter. Kitten wachsen und brauchen im Verhältnis zum Körpergewicht deutlich mehr Energie, teilweise das Zwei- bis Dreifache. Ältere Katzen ab etwa zehn Jahren bewegen sich weniger, brauchen dafür aber besonders gut verdauliches Eiweiß.
Kastration. Nach der Kastration sinkt der Energiebedarf um rund 20 bis 30 Prozent. Gleichzeitig steigt der Appetit. Genau diese Kombination ist der häufigste Grund für Übergewicht bei Hauskatzen.
Wohnungskatze oder Freigänger. Eine Katze, die stundenlang draußen unterwegs ist, verbraucht spürbar mehr als eine Katze, die den Tag auf dem Sofa verbringt.
Aktivität und Charakter. Manche Katzen jagen den ganzen Tag durch die Wohnung, andere machen zwanzig Stunden Pause. Das macht einen echten Unterschied.
Trächtigkeit und Säugezeit. Hier steigt der Bedarf stark an, teilweise auf das Doppelte oder mehr. Sprich das am besten mit deinem Tierarzt ab.
Krankheiten. Bei Nierenerkrankungen, Diabetes oder Schilddrüsenproblemen gelten eigene Regeln. Die Futtermenge gehört dann in die Hände deiner Tierärztin oder deines Tierarztes.
Wie oft am Tag füttern?
Katzen sind von Natur aus keine Zwei-Mahlzeiten-Tiere. In freier Wildbahn fressen sie viele kleine Portionen über den Tag verteilt, oft acht bis zwölf Mini-Mahlzeiten.
In der Praxis haben sich drei bis vier Portionen pro Tag bewährt. Das ist besser für die Verdauung, verhindert Heißhunger und reduziert das Erbrechen bei Katzen, die zu schnell fressen.
Wichtig: Die Tagesmenge bleibt gleich, du teilst sie nur anders auf.
Hat meine Katze Übergewicht?
Der einfachste Test funktioniert ohne Waage. Streich mit den Händen seitlich über den Brustkorb deiner Katze.
- Normalgewicht: Du spürst die Rippen deutlich unter einer dünnen Fettschicht, ohne zu drücken. Von oben betrachtet hat die Katze eine leichte Taille.
- Übergewicht: Du musst drücken, um die Rippen zu finden. Die Taille verschwindet, der Bauch hängt sichtbar durch.
- Untergewicht: Rippen und Wirbelsäule sind deutlich sichtbar und fühlen sich kantig an.
Übergewicht ist bei Hauskatzen weit verbreitet und keine Kleinigkeit. Es begünstigt Diabetes, Gelenkprobleme und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wenn du reduzieren willst, dann langsam. Radikales Fasten kann bei Katzen zu einer gefährlichen Leberverfettung führen.
Die häufigsten Fehler bei der Futtermenge
Der Napf ist immer voll. Freies Füttern funktioniert bei wenigen Katzen. Die meisten fressen mehr, als sie brauchen.
Snacks werden nicht mitgerechnet. Leckerlis sind Kalorien. Sie sollten maximal zehn Prozent der Tagesmenge ausmachen und von der Hauptmahlzeit abgezogen werden.
Nach Betteln statt nach Bedarf gefüttert wird. Katzen sind hervorragend darin, uns zu trainieren. Ein Miau bedeutet nicht automatisch Hunger.
Umstellung auf ein neues Futter ohne neue Mengenberechnung. Jedes Futter hat einen anderen Energiegehalt. Nach einem Wechsel lohnt sich ein kurzer Blick auf die Verpackung.
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Weil MyLILO Katzenfutter einen sehr hohen Anteil an tierischem Protein hat, ist es nährstoffdicht. Deine Katze bekommt viel Wertvolles pro Gramm, ohne Füllstoffe, die einfach nur satt machen.
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Häufige Fragen zur Futtermenge bei Katzen
Wie viel Futter braucht eine Katze pro Tag?
Eine ausgewachsene Katze braucht etwa 50 bis 60 Gramm hochwertiges Nassfutter pro Kilogramm Körpergewicht täglich. Eine vier Kilogramm schwere Katze kommt damit auf ungefähr 200 bis 240 Gramm. Der genaue Wert hängt vom Energiegehalt des Futters ab und steht auf der Verpackung.
Wie oft soll ich meine Katze am Tag füttern?
Drei bis vier kleinere Portionen pro Tag entsprechen dem natürlichen Fressverhalten am besten. Die Tagesmenge bleibt dabei gleich, sie wird nur anders aufgeteilt. Das ist schonender für die Verdauung und verhindert Heißhunger.
Wie viel Futter braucht ein Kitten?
Kitten brauchen im Verhältnis zum Körpergewicht deutlich mehr Energie als erwachsene Katzen, oft das Zwei- bis Dreifache. Sie sollten über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten bekommen. Eine strikte Mengenbegrenzung ist in der Wachstumsphase meist nicht nötig.
Braucht eine kastrierte Katze weniger Futter?
Ja. Nach der Kastration sinkt der Energiebedarf um etwa 20 bis 30 Prozent, während der Appetit oft steigt. Die Futtermenge sollte deshalb angepasst und das Gewicht regelmäßig kontrolliert werden.
Woran erkenne ich, dass meine Katze zu dick ist?
Wenn du die Rippen nur noch mit Druck ertasten kannst und die Taille von oben nicht mehr sichtbar ist, hat deine Katze wahrscheinlich Übergewicht. Reduziere die Futtermenge in dem Fall langsam und in Absprache mit deinem Tierarzt, denn schnelles Abnehmen ist für Katzen gefährlich.


